Werke

Violine nach G. Gagliano | Front
Violine nach G. Gagliano
Meine erste eigenständig historisch gebaute Geige, nach einem Vorbild aus dem Berliner Musikinstrumentenmuseum und seit über 10 Jahren erfolgreich in den Händen meiner Frau Claudia Mende. Mehr

 

 

Violine nach Matteo Goffriller
Seit dem Bau meiner ersten barocken Bassgeige (siehe Violone) beschäftigte ich mich öfter mit Werken des Venezianer Meisters. Für diese Geige wählte ich aus seiner großen Produktpalette ein langes Modell aus der Zeit um 1700 zum Vorbild.

Viola nach J. Pfretschner | f-Loch
Viola nach J. Pfretschner
Hier stand das Modell einer 40cm großen Bratsche aus dem Vogtland Pate, mit der ich mich in meiner Studienzeit schon einmal beschäftigt hatte. Gebaut nach historisch vogtländischer Methode (ohne Innenform frei auf dem Boden aufgebauter Zargenkranz, ohne Eckklötze, mit durchgesetztem Hals) habe ich versucht, das wiederum für den ursprünglichen Geigenbauer Pfretzschner gestandene Vorbild Stainer noch mehr herauszukitzeln und das ganze Instrument in die Frühzeit des vogtländischen Geigenbaus um 1700 zu versetzen. Mehr

Violone nach M. Goffriller
Violone nach M. Goffriller
Wahrscheinlich werden die meisten Betrachter der Bilder bei dem Begriff Violone stutzen, doch haben mich die Ausführungen Johannes Löschers überzeugt, nach denen der Begriff „Violoncello“ etymologisch die Verkleinerungsform von „Violone“ ist (durch die italienische Verkleinerungsendsilbe „-cello“). Und da es sich bei meinem Instrument eben um eine große Baßgeige mit 78,5cm Korpusgröße und 76cm Mensur handelt, ist es für mich eine unverkleinerte „Urform“ des Violoncello, ein Violone. Dieser Begriff ist heutzutage meist durch Kontrabaßgamben besetzt. Das Buch eines Kontrabassisten, der diesen als titelgebenden Schlachtruf für „sein“ Instrument benutzte, dürfte nicht unschuldig daran sein, deshalb weicht man auch gern auf die französische Bezeichnung Bas de violon aus – auch nicht falsch, aber Goffriller war Südtiroler in Venedig . . . Beim Bau dieses Instruments habe ich versucht, den beim Vorbild nachträglich verkleinerten Oberbugbereich wieder zu rekonstruieren und mir für den Hals die aus der Stradivari-Werkstatt verbliebene Schablone mit der Bezeichnung „Violoncello veneziano“ (auch eine mögliche Bezeichnung für dieses Instrument) herangezogen, um so zu einem überzeugenden Continuoinstrument zu gelangen. Mehr

Violinbogen
Violinbogen
Hin und wider und sehr gerne baue ich auch Bogen der frühen Epochen des Streichinstrumentenspiels. Mehr

Viola da gamba nach einem anonymen Vorbild

Der Wunsch einer befreundeten Musikerin nach einer Diskantgambe führte mich auf der Suche nach einem Vorbild auch in das Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen. Dort „entdeckte“ ich ein Instrument, welches im 19. Jh. zu einer Bratsche umgebaut worden und davor eventuell eine Zeitlang eine Viola d’amore gewesen ist. Die Decke stammt meiner Meinung nach allerdings von einer Diskantgambe, wahrscheinlich sogar aus der Frühzeit des 17. Jh. aus Italien oder England. Die Begeisterung über diesen „Fund“ war so groß, dass gemeinsam mit der Musikerin beschlossen wurde, ein Instrument nach dieser Decke mit englischen Anleihen zu rekonstruieren.

Viola da gamba nach J. Tielke | Decke

Viola da gamba nach J. Tielke
Dies war als der praktische Teil meiner Diplomarbeit das Abschlußinstrument meines Studiums und somit auch mein Meisterinstrument. Das Vorbild, eines der ganz seltenen Exemplare so alter Streichinstrumente, welche nahezu unverändert, bis hin zum Steg sämtliche Zeitläufte überstanden haben, befindet sich im Stadtschloß zu Weimar. Es hat natürlich Eingang in die Monografien über Tielke von Günter Hellwig und Friedemann Hellwig gefunden und wird auch im theoretischen Teil meiner Diplomarbeit beschrieben. Mehr

Diplomarbeit (pdf-Dokument, 181 kb)
Diplomarbeit, Bildteil (pdf-Dokument, 29,4 MB)

Rebec mit Bogen
Rebec mit Bogen
Lange schon beschäftigte mich der Gedanke, wie man ein eventuell kindertaugliches und trotzdem vollwertiges historisches Da-braccio-Instrument gewinnen könne.
Bei Thomas Drescher, in seinen 2004 erschienenen Studien »SPIELMÄNNISCHE TRADITION UND HÖFISCHE VIRTUOSITÄT«, fand ich den Artikel: »Zum Weiterleben einer alten Tradition: Das Rebec in Quellen des 16. und 17. Jahrhunderts«. Dieser regte mich zum Bau eines Rebec als dreisaitiges Oktavgeiglein anhand der beschriebenen historischen Quellen und Abbildungen an. Mehr

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